Mein Leben mit der Depression


Leben so gut ich kann. "Hey du bist ganz schön aktiv! Du hast viel geleistet. Kannst du es spüren?"- Ein Perspektiv-Wechsel

Kannst du es spüren? Ein Perspektiv-Wechsel

Als ich die Gedanken von Carola las, um diesen Blog zu beginnen, fiel mir dieses Foto ein. Ich habe es erst vor ein paar Tagen im Christmas Garden Pillnitz gemacht. Mich hat dabei das Spiel von Licht und Schatten inspiriert. Jetzt aber kam mir der Gedanke, dass es ein wundervolles Sinnbild zu meinem Perspektiv-Wechsel ist, denn ich sollte den Stern der über mir leuchtet niemals vergessen. Es gibt immer ein Licht das auf mich scheint, selbst wenn die Welt um mich herum, für mich, im Dunkel versinkt.

 

Mein gestern geschriebener Blog (siehe Link) hat Carola bewegt, mir folgende Zeilen zu schreiben:

"Liebe Heike,

ich habe gerade den aktuellsten Beitrag in Deinem Blog gelesen.

Weißt Du eigentlich, dass Du allen Grund hast, stolz auf Dich und all das zu sein, was Du gemeistert hast in der zurückliegenden Zeit? Kannst Du es spüren? Ich hoffe es und wünsche es Dir sehr! Bitte versuche, Dich selbst weniger unter Druck zu setzen."

 

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Leben so gut ich kann. Leben am Limit, in der Funktionsschleife und im Nichts. Ich bin so unheimlich müde vom Leben und doch will ich leben.

Leben so gut ich kann - Leben am Limit

Drei Monate ist es nun her, dass ich durch die Hölle ging und ein für mich emotional völlig überforderndes Jahr geht nun zu Ende. Ich habe es gemeistert. Ich habe überlebt. Ich habe es ganz allein geschafft. Kein Therapeut stand an meiner Seite. "Es war unverantwortlich, sie aus der Traumaklinik, bei dem Wissen um die schlimme Diagnose für ihren Mann, abzuweisen und zu sagen: Leben sie, ohne Therapie", habe ich mehrfach von meiner Psychiaterin gehört. Da auch sie im August schwer erkrankte, war ich bis zur letzten Woche, völlig auf mich selbst gestellt. Hätte ich nicht meine unglaublichen Nachbarn gehabt und Carola Briesemeister von Treffpunkt Psyche (https://www.freiraum-psychologische-beratung.de/), wüsste ich nicht wirklich, ob ich es geschafft hätte.

Es ist Weihnachtszeit und ich habe Mühe die Tage zu überstehen. Ich lebe so gut ich kann. 

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Immer wieder die gleiche Frage. Immer wieder die gleiche Erkenntnisse. Leben mit der Depression. Schau auf das was du geschafft hast.

Schau auf dich, wenn du dich fragst: WARUM?

Heute wähle ich ein Klarbild. Das bin ich! Ich sehe gut aus und bin glücklich, wenige Tage nach der Entlassung meines Mannes aus der Klinik und den damit zusammenhängenden wunderbaren Nachrichten. 2 Wochen später folgt die 3-wöchige Reha.

Warum ich das schreibe? Weil ich wieder an der Stelle bin, mit mir zu hadern, mich nieder zu machen. Mit mir selbst unzufrieden zu sein. Zu vergessen was ich überstanden habe. Warum? Weil es mir seit Wochen nicht gut geht und ich beständig merke, dass ich meine Grenzen überschreite, das mir alles schwer fällt und meine Gefühle wieder im Einerlei gefangen sind.

 

Ich bin wie ich bin.

 

In meinem telefonischem Therapiegespräch, erzählte ich auch davon, dass es mir seit mein Mann wieder zu Hause ist, nicht so gut geht, verbunden mit der Frage nach dem Warum. Ich hadere seit Wochen damit, habe eine absolute Schreibblockade und doch rasen die Gedanken in meinem Kopf herum. Momentan habe ich das stete Gefühl, mit einem Gummiband irgendwo festgenagelt zu sein und jede Aktivität beansprucht immense Kraft.

 

Die sofortige erste Antwort war: DAS DARF SEIN! Schau auf dich, was du in der vergangenen nahen Zeit alles geschafft hast.

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Brenzliche Situation - Flashback - Therapiegespräch - Es kann sein, muss aber nicht.

Flashback - Es kann sein, muss aber nicht ...

Ich bin dankbar, dass ich heute ein gutes Therapie-Gespräch per Telefon führen konnte. Es hat Licht in mein Dunkel gebracht.

 

Gestern, die brenzliche Situation (siehe Blog-Link-Button) im Auto, hat mich getriggert. Ein Flashback war die Folge. Auch wenn das Thema, noch nie ein Problem gewesen ist, es noch nie angetriggert wurde, ist es passiert. Es hat mich mit voller Wucht weggerissen. Das ist bei traumatisierten Menschen, nicht untypisch. 

 

Meine Suche nach Antworten, das Grübeln bringt mich nicht wirklich weiter. Ob da ein Zug war, oder eben nicht, ist nicht wichtig! Die Situation war 1983. Sie ist vorbei. Ich habe überlebt.

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Eine brenzliche Situation triggert Bilder aus meinem Suizidversuch 1983 in das Jetzt. Was wenn es doch anders war?

... und wenn es doch anders war?

Ist dieses Foto so oder anders? Welche Perspektive zeigt es? Was ist oben? Was ist unten?

Nein, dieser Blog dreht sich nicht um dieses Foto. Aber es gibt, für mich, meine Verwirrung deutlich wieder.

Heute hat eine brenzliche Situation im Straßenverkehr die Erinnerungen an meinen Suizidversuch auf den Kopf gestellt. Seit heute weiß ich, nicht wirklich, wie es war. Ich war so sicher, alle Erinnerungen daran gespeichert zu haben. Ich sehe sie ja noch, wie im Film. Doch sie sind sehr wahrscheinlich ein Irrtum. Die heftigsten Erinnerungen hat meine Seele weg gesperrt. Heute sind sie hervor gebrochen.

 

... und wenn es doch anders war?

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Depression - Leben so gut ich kann - Eine Woche leben - Das wirkliche Leben ist zu schwer für mich.

Das wirkliche Leben ist zu schwer

Ein Woche ist vergangen. Mein Mann ist wieder zu Hause und das wirkliche Leben hat uns wieder. Dies und Das, nichts wirklich weltbewegendes und doch wird es immer anstrengender für mich. Schon der kleine Alltag wird immer mächtiger. Zwei Tage meine Freundin in Dresden. Einen Tag mit schöner Stadt-Aktivität verbracht. Nein, ich habe nicht auf mich aufgepasst. Es ging mir gut und ich habe den wundervollen Tag genossen. Doch ich hätte es bei einer dieser Aktivität lassen sollen. Ich hätte wählen sollen zwischen "Blauen Wunder"-Bummel oder 3 Schlösser-Bummel. Doch es war so schön. Der Rückweg von den Schlössern zum Auto wurde immer länger. Erst da bemerkte ich, dass ich meine Kräfte wieder völlig überschätzt hatte.

Ich war völlig fertig.

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Psychotherapie ist kein Zirkus. Im Zwiegespräch mit Gedanken & Erkenntnissen.

Psychotherapie ist kein Zirkus. Im Zwiegespräch mit Gedanken & Erkenntnissen.

 

Meine Therapiestunden waren immer Lehr- und Lernstunde, Auseinandersetzung mit mir selbst, der tiefe Blick auf mich selbst, Stunden der Wahrheiten und Stunden der Erkenntnisse. So manches mal kämpfte ich noch hinter her lange, mit einem Thema. Doch am Ende blieb mir immer der Schritt nach vorn. Einer und noch einer und noch einer. Therapie ist Kraft-raubend & Seelenbalsam. Therapie ist kein Zirkus. Therapie braucht dein ganzes ICH! Es lohnt sich!

 

 

Heute lebe ich ohne Therapie. Meine ambulante Traumatherapeutin und die Traumaklinik, in der ich zu 2 Intervall-Aufenthalten war, gaben mir den Auftrag zu leben. Zu leben ohne Therapie, in meiner Verantwortung, mit meinem Wissen und meinen Erkenntnissen.

 

8 Monate sind seither vergangen und ich lebe. So gut ich kann.

In meiner Verantwortung für mich selbst, habe ich mir einen Termin bei einer neuen Therapeutin, zum Thema "Inneres Kind" & "Innerer Kritiker" gemacht, weil ich in dieser Thematik Hilfe brauche. Hilfe um mit meinen traumatischen Erfahrungen besser leben zu können. 

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Depression und PTBS - Wenn Trauer spricht... - Trauer die frei gelassen werden will. Eine Buchempfehlung von Herzen.

"Wenn Trauer spricht..." - Meine Buchempfehlung von Herzen

Das Internet hat auch seine guten Seite. Ich lerne hier Menschen kennen, die ihr Herz auf dem richtigen Fleck haben, die immer die richtigen Worte finden und die mir Lächeln zaubern. Einer von diesen wertvollen Menschen ist Kai Sender.

Als ich las, er veröffentlicht ein Buch über Trauer, war mir klar, dass musste ich bestellen. Irgendwie war ich mir sicher, dass ich mich diesem Thema, mit seiner Hilfe stellen könnte.

 

Ich habe nie gelernt zu trauern und bin erst ein paar Schritte in der Trauer gegangen. Meine begrabene Trauer stammt aus dem Jahr 1983, als meine Tochter starb. Das Leben ging weiter, irgendwie. Doch es war nie mehr, dasselbe. Diese eine Nacht hat mich traumatisiert und das Verhalten meines Umfeldes hat das Ganze verstärkt. Nun habe ich eine Traumakonfrontation gemeistert und bin auf dem Weg Trauer kennen zu lernen und zu zu lassen. Selbst zu erleben, was Trauer ist. Das Trauer auch Wärme und Liebe ist.

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Leben mit Depression & Trauma. Ich will mich nicht schuldig fühlen, wenn ich es nicht bin.

In die Enge getrieben

Es gibt immer wieder Situationen, in denen ich an meine Grenzen stoße. Insbesondere dann, wenn ich unerwartet hineingerate. Es ist die Art und Weise der Kommunikation, die mich triggert und mich an die Wand drückt. Das ist das Leben. Es gab und gibt immer wieder Menschen, die in einem Konflikt nicht aufhören können, diesen noch verstärken und sich selbst dessen überhaupt nicht bewusst sind. Sie selbst sehen sich als Fels in der Brandung, sie wollen doch nur Gutes, sie wollen andere nicht verletzen... Nein, sie sind die Guten. Ich hingegen bekomme das Gefühl vermittelt, dass ich wieder einmal alles falsch mache, das jedes Wort von mir nicht gehört oder nicht verstanden wird, selbst dann nicht, wenn ich klare Zeichen setze.

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Buch-Projekt 2019/2020 - Selbsthilfeverein Dieser Weg - Zurück ins Leben n.e.V. - Meine Geschichte

Buch-Projekt 2019/2020

Persönliche Geschichten von Betroffenen ...  

Ich bin Heike, geboren 1961 und bin EU-Rentnerin.

Ich bin glücklich verheirate und wir leben in einer Patchwork-Familie mit 5 Kindern und 6 Enkelkindern.

2011 wurden die Diagnosen: mittel-gradige Depression, Angststörungen und soziale Kontaktstörung, gestellt. Erst 2006 kamen die Diagnosen Posttraumatische Belastungsstörung und dissoziative Störung dazu.

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Abschied & Neue Wege gehen. Meine Entscheidung. Meine Verantwortung für mich selbst.

Abschied & Neue Wege

Heute habe ich mich entschlossen, mich zu verabschieden. Ich verabschiede mich von der Traumaklinik und meiner ambulanten Traumatherapeutin.

Ich lasse los, um neue Wege zu gehen. Wege, die gehe, auch wenn sie meiner bisherigen Therapeutin nicht gefallen und auch der Schluss-Aussage der Klinik nicht entsprechen.

Ich werde mir eine neue Therapeutin suchen und weiter an meinen Problemthemen arbeiten. Die 6 Tage in der absoluten Ausnahmesituation und das vorbeischlittern an einer Retraumatisierung lassen mich diese Entscheidung treffen. Ich übernehme Verantwortung für mich.

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Prostatakrebs&Trauma - Fluch & Chance - Positive Veränderungen erleben.

Prostatakrebs & Trauma - Positive Veränderungen erleben

Es gibt viele Dinge, die erscheinen anderen Menschen unmöglich oder unglaublich. Und doch gibt es Menschen, wie mich, die durch traumatische Ereignisse, einfach erscheinende Dinge nicht können.

Ich kann es nicht.

Ich habe eine Ausnahmesituation erlebt und erlebe sie noch. Einige traumatische bedingten Erlebnisse und Beeinträchtigungen konnte ich positiv verändern.

 

Ich weiß nicht, ob mir jetzt alles bewusst ist, aber dass ist mir egal. Ich kann diesen Blog ergänzen, wann immer ich möchte. Heute fange ich an, davon zu erzählen wie ich es erlebt habe und wie es sich verändert hat.

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Prostatakrebs & Trauma - Fluch & Chance. Meine Chance traumatische Erlebnisse zu verarbeiten.

Meine Chance traumatische Erlebnisse zu verarbeiten!

Ein Therapeutisches Gespräch hat mir in einem Nebensatz bewusst gemacht oder verdeutlicht, was Retraumatisierung ist. Was mir dabei hilft, so manche meiner Handlungsweisen und Reaktionen, für mich erklärbar zu machen. So kann ich verändern, für mich. Dafür bin ich überaus dankbar.

  • Traumatisierung aus der Kindheit
  • Traumatisierung im Leben mit meinem 1. Kind (Krankheit & Tod)
  • Retraumatisierung mit dem Ghosting-Erlebnis (2. Ehemann verschwand)
  • Retraumatisierung in den ersten Jahren mit meinem jetzigen Mann
  • Retraumatisierung während des Burnouts und der Reha meines jetzigen Mannes 
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Prostatakrebs&Trauma - Fluch & Chance - Für uns war es auch eine Chance.

Für UNS! war Prostatakrebs auch Chance

Jedes mal, wenn ich las "alles hat seinen Sinn", fragte ich mich wie Krankheiten einen Sinn machen. Mit der Depression wurde mir bewusst, ja in diesem Fall macht es Sinn. Die Depression gibt mir die Chance mich selbst kennen zu lernen und Dinge zu verändern, die mir nicht gut tun.

 

Aber wo lag der Sinn vom Prostatakrebs, meines Mannes. In den letzten Tagen sind dazu Gedanken und Erkenntnisse in meinem Kopf aufgetaucht.

 

Ja, auch die Diagnostik, die Operation und die  jetzige Zeit nach der Operation machen sehr viel Sinn. Auch der Krebs gibt, in unserem Fall, NEUE Chancen für unser gemeinsames Leben und für mich, in meinem Leben mit Depression und Trauma.

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Prostatakrebs & Depression - Wie das Leben so ist, nach der Operation. Ich wünsche mir normal zu sein. Doch ich bin wie ich bin und die Überlastung fordert Tri

Ich bin so unglaublich geschafft & müde

Ich habe die Zeit der Krankenhaustage überstanden. Jetzt ist mein Mann zu Hause und einiges braucht es, damit es für ihn und mich zusammenpasst. Es sind viele kleine Dinge die sich nun verändert haben. Nun sind wir Beide beeinträchtigt. Aus einem starken aktiven Mann, ist derzeit ein kraftloser und schnell müder Mann geworden. Er kann sich noch nicht sehr gut bücken, tragen nicht über 2,5 Kilo, Kraftreserven reichen für eine halbe Stunde Spaziergang oder einen kleinen Einkauf.  Nein, dass ist alles nicht schlimm und es wird sich wieder ändern. Bald wird er wieder in alter Kraft herum springen können. Das ich nicht funktioniere, nicht funktionieren wie ich es selbst wünschte, ist mein Problem.

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Depression & Trauma trifft Prostatakrebs. Reflexion oder Diskrimination? Auf der Suche nach Antworten, für mich.

Depression & Trauma trifft Prostatakrebs

"Jeder normale Mensch, ist in einer solchen Situation, sehr betroffen und kippt um". Sie stehen noch," sagte meine Psychiaterin bei meinem Not-Termin. Sie sind sehr stark und sie schaffen es zu überleben.

 

Ja, ich habe überlebt. Es war die härteste Zeit, seit ich 1983 mein Kind begrub. Insbesondere die 7 Tage Krankenhausaufenthalt meines Mannes, waren Tage am Rand des Abgrundes. Ich habe sie bestanden, irgendwie. 

 

Ich habe für mich gesorgt, mich direkt meinen Triggern gestellt und andererseits hat mich die Depression/PTBS einfach still gelegt. Einerseits habe ich mich der Situation ausgesetzt, schlaflose Zeit mit Schreiben verbracht, um dann wieder einen ganzen Tag zu verschlafen. Es war wie es war.

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Wie ich die Zeit der Prostataoperation meines Mannes, die Zeit allein zu Hause, bewältigt habe. Die unglaubliche Geschichte von Armin und Renate

Meine unglaubliche Geschichte von Armin und Renate

Vorwort: Armin (80) und Renate (75) sind unsere netten Nachbarn, seit wir in Dresden wohnen. Wir grüßen uns, plauschen mal, haben die Wohnungsschlüssel für den Notfall getauscht, gießen die Blumen im Urlaub oder füttern die Fische.

 

Ich bin psychisch krank, leide an Depression und Posttraumatischer Belastungsstörung.

Mein Mann erhielt in diesem Jahr die Diagnose Prostatakrebs und musste, 7 Tage in die Uniklinik Dresden, zur Operation. Das waren die härtesten Tage in meinem Leben, seit ich 1983 mein Kind begrub.

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MittendrinMiteinander: Gemeinsam & Miteinander, für MICH & DICH - für Hilfe & Aufklärung, für Mitgefühl & gegen Abwertung, für Akzeptanz & gegen Mobbing - für

MittendrinMiteinander - Herzlich Willkommen

Ich habe schon lange überlegt, dass es wunderbar und hilfreich wäre, wenn Betroffenen-Blogs untereinander verknüpft wären und so für mich und andere leicht zugänglich sind. Ich habe meiner Idee nicht vertraut und so blieb sie liegen und verschwand aus meinem Focus. Bis heute, eine Email kam. Sie bestärkte mich, es zu versuchen.

 

Foto by Michael Jahn  

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Prostatakrebs - Heute im Krankenhaus - Eine Sonnenstunde im Miteinander - Gedanken, Wünsche und Informationen austauschen. Es hat mir gut getan.

Besuch im Krankenhaus - Eine Sonnenstunde für uns

Ich habe es geschafft. Mir ging es heute endlich besser und so habe ich mich auf den Weg ins Krankenhaus gemacht. 

Als ich auf der Station ankam, kam mein Mann gerade gelaufen, was mich sofort entlastete. Wir gingen nicht auf sein Zimmer, sondern setzten uns vor dem Gebäude auf eine Bank in der Sonne.

Heute sah mein Mann wieder "normal" aus und auch seine Stimme ist wieder die seine. Ich war so froh. Wir saßen da und erzählten.

 

Rückblick - Operation

Ja, es gab nach der OP irgendein Problem, deshalb hatte ich warten müssen. Er hatte wohl ein schiefes Gesicht und so wurde Schlaganfall vermutet. Eine Stunde lang wurde er noch einmal durchgecheckt bis hin zum Kopf - CT. Dann kam die Entwarnung aller Ärzte. Aber dieser Trubel und die Gewissheit, dass etwas nicht in Ordnung war, hat ihm die schwere der Operation noch mal sehr viel bewusster gemacht. 

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Prostatakrebs - Nachrichten aus dem Krankenhaus - Auch starke Menschen können schwach sein - Mit Macht wird das nichts

Nachrichten aus dem Krankenhaus - Orkansturm

Seine Stimme am Telefon

Heute morgen habe ich mit meinem Mann telefoniert. Seine Stimme klang wieder  normaler. Sie war wieder kraftvoller.  Es tat gut mit ihm zu reden und ihn zu hören, auch wenn ich meine Tränen kaum zurück halten konnte, ich meine Nerven im ganzen Körper spürte, es mir kalt den Rücken herunter lief, Gänsehaut mich überzog.

 

Ein paar Worte wechseln. Ihm erzählen, dass ich gestern den ganzen Tag geschlafen hatte, weil meine Notfallmedis früh um 5:00 Uhr endlich Wirkung zeigten. Ihm erzählen, wie die Nachbarn mich um 18:00 Uhr weckten und sich als erstes entschuldigten:  "M. hat uns angerufen, er hat sich Sorgen gemacht, du hast kein Klingeln gehört, da sollten wir reingehen und nachschauen". Ich stand neben mir, doch sah ich meinen alten (89)  Nachbarn ihre ungeheure Sorge an.   Bevor sie ins Bett gingen, noch einmal klingelten und mir ein Versprechen abnahmen. Diese Beiden sind so wunderbar herzlich.

  

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Wenn Selbstzweifel und Angst sich vereinen. Gedankenstürme. Sind es zu hohe Erwartungen? Bin ich zu sensibel? Trigger jagen mich.

Und jetzt Ruhe und positive Gedanken ...

Ein einfacher Satz und doch eine Ohrfeige für mich. Was soll er bedeuten? "Und jetzt Ruhe???? und positive Gedanken rundherum"??????"

 

Es gibt Sätze, die sind Trigger, für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Warum? Weil sie genau das, was so klug daher gesprochen wird, nicht einfach können.

 

Wo soll ich die Ruhe hernehmen, wenn Angst und Panik mich jagen? Wo soll ich die Ruhe hernehmen, wenn der liebste Mensch, der wertvollste Mensch, für mich gerade eine Operation hinter sich gebracht hat?

 

Was heißt das? Die Operation ist gut gelaufen, ja. Und weiter? Was ist wenn ... Noch sind wir doch nicht durch. Es kann immer noch schiefgehen. 

 

Woher soll ich positive Gedanken nehmen, wenn es auch so schon schwer ist positiv zu denken, weil nun mal Depressionen negative Gedanken fördern. Das ist es ja, unter anderem was Depressionen so gefährlich macht. Natürlich versuche ich mich an positiven Gedanken festzuhalten, aber es ist ein einziger Kraftakt und es gelingt nicht. Es gelingt nicht, auch wenn ich es so gern möchte.

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Prostatakrebs - Tag der Operation - Besuch auf der Wachstation - Im Wirbelsturm der Gefühle und Tränen

Im Wirbelsturm der Gefühle und Tränen

Der Tag begann heute  um 6:22 Uhr, mit einem "Guten Morgen" aus dem Krankenhaus. Dazu eine Telefonnummer und eine Wegbeschreibung zur  Station. Ich habe losgeheult. Ich liebe diesen Mann so sehr und ich bin so voller Angststürme.

Dann hieß es warten,  warten, warten, warten, warten ... Auf den Anruf  vom Chefarzt. Er hatte es mir versprochen. Warten, warten ...

Ein Glück werde ich bald Oma und hatte so sehr gute Ablenkung, ich durfte nur nicht Kaffee trinken und rauchen. Diese Minuten nutze mein Kopf sehr intensiv, leider.

Meine Ablenkung besteht darin, dass ich mir in den Kopf gesetzt habe, eine Fotobuch (ohne Fotos) als "Mein erstes Jahr" für mein kommendes Enkelkind zu gestalten. Fünf mal angefangen, 100 mal verändert, hinzugefügt .... In der Ablenkungsphase ist ein intensiver Perfektionismus in voller Fahrt. Schön ist dabei auch, dass die werdende Mama hilfreich mit mir hin und her Informationen austausch. Sie ist eine Perle.

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Prostatakrebs - In der Hölle MEINER getriggerten Gefühle. - Verlustangst - Erkenntnisse und Wissen bringen Erleichterung. Ich bin wie ich bin, emotional getrigg

Prostatakrebs - In der Hölle MEINER getriggerten Gefühle

"Hallo Heike,

Gefühle und Emotionen sind die Würze des Lebens.

Doch man kann jede Mahlzeit auch komplett versalzen… 

 

Das ist der Fall, wenn immer wieder Gefühle (der Einfachheit halber werfe ich hier Emotionen und Gefühle in einen Topf) auftauchen, die uns überwältigen.

 

Diese Überwältigungen nennt man „Emotionale Flashbacks“. Das bedeutet, dass wir Gefühle haben, die eigentlich nichts mit dem Hier und Heute zu tun haben, sondern einfach „angetriggert“ wurden,  durch eine Person, einen Satz, einen Geruch etc", dies schrieb mir heute Dami Charf.

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Meine Traumatherapie ist beendet. Am Schluss noch einmal reflektieren und einen Fragebogen ausfüllen.

Fragebogen zum Therapie-Ende

Welche Gedanken und Gefühle tauchen bei Ihnen im Allgemeinen auf, wenn es zu einem Beratungsende kommt. Wie erleben Sie das Ende unserer therapeutischen Beziehung?

 

Das Ende erlebe ich wie ein, allein gelassen werden. Es fühlt sich unvollendet an. Ich habe ein, für mich sehr heftiges Trauma bearbeitet, gut verarbeitet und ich kann endlich gute Bilder sehen. Ein anderes wurde dabei angerissen und es arbeitet unbearbeitet noch in mir. Die neuen Symptome (Angst im Rücken, Platzangst und Wut) sind noch immer da. Zum ersten Mal, kann ich ein Ende der Therapie nicht verstehen.

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Hilflosigkeit, ein Gefühl aus der Vergangenheit, beeinflusst mich bis heute. Ich bin nicht mehr hilflos. Ich kann verändern.

Das Gefühl der Hilflosigkeit gehört in die Vergangenheit

Ein Foto, dass für mich das Gefühl der Hilflosigkeit gut darstellt. Dieses Gefühl ist nicht gut zu beschreiben. Es nimmt mich ein, versetzt mich in Angst. Es ist schwer zwischen Angst und Hilflosigkeit zu unterscheiden, da beide Gefühle mit einander verwoben sind. 

"Hilflosigkeit macht uns klein, sie macht uns ohnmächtig, sie nimmt uns die Kontrolle und wir werden uns der Bodenlosigkeit der eigenen Existenz fühlbar bewusst. Sogar der Körper reagiert. Wir sind unfähig klar zu sehen und zu denken, wir können uns nicht mehr konzentrieren, alles verschwimmt zu einer unseligen Melange aus Kraftlosigkeit und innerer Unruhe. Das Herz rast, uns wird schwindelig, wir haben Magenschmerzen, die Muskeln sind permanent angespannt und im Kopf fühlt es sich an als seien alle Hirnwindungen in Watte gepackt. Eine bleierne Müdigkeit macht jede Bewegung zu einem Kraftakt. Der Focus verengt sich und wir nehmen nichts mehr wahr außer dem, wovor wir Angst haben."  A. Wende

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Prostatakrebs. Gespräch mit dem Arzt der operieren wird. Fragen klären und Angst abbauen

Prostatakrebs - Fragen klären und Angst abbauen

Heute war der Gesprächstermin mit dem Arzt der operieren wird.  Vor dem Termin am Mittag war nicht an essen zu denken. Meine Gedanken drehten Kreise und meine Anspannung war fast unerträglich.

 

Das Gespräch war sehr  gut. Ein sympatischer Chefarzt der genau erklärte und alle Fragen in Ruhe erklärte. Er schaute noch einmal alle Unterlagen durch und war froh, dass wir so eine gute Abklärung der Karzinome gemacht hatten. 

 

"Sie haben alle Voraussetzungen dafür, dass wir sie wieder völlig gesund bekommen. Eine Operation ist sehr zu empfehlen", was wir nun zum 3. mal hörten.  Das beruhigt sehr.

 

Das sehr aggressive Karzinom sitzt so, dass wir es, soweit ich jetzt sehen kann, gut vollständig entfernen können und sie wieder völlig geheilt werden.

 

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Gedanken um meinen Suizid von damals und meine Suizidgedanken von heute. Ich habe überlebt. Ich will leben, weil mein Leben schön ist.

Suizidgedanken damals und heute

Für diesen Text habe ich ein Foto meines kleinen Lebensretters ausgesucht. Mein Sohn, der heute erwachsen und ebenfalls psychisch krank ist. 

Zum Zeitpunkt meines Suizidversuches war ich im 7. Monat schwanger mit ihm. Erst auf den Bahngleisen, erst durch seine festen Tritte in meine Rippen, richteten sich meine Gedanken auf ihn und auf das Leben! Wir haben überlebt.

 

Ich war so wahnsinnig jung. 22 Jahre und ich hatte gerade mein Kind verloren. Ich lebte in einer Hölle, die man Ehe nennt. Erlebte körperliche und psychische Gewalt.

Lebte ich? Nein, ich überlebte jeden Tag aufs Neue. Ich lebte für mein Kind. Ich tat alles nur mögliche, um meinem Mann keinen Grund zu geben, auf mich los zu gehen.  Er brauchte keinen Grund. Auch das nun zu erwartende 2. Kind änderte nichts. Wie ich lebte wusste niemand. Es war mir peinlich es zu erzählen, da ich ja eh immer selbst Schuld war und nichts richtig machen konnte.

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Suizid. Darüber sprechen und schreiben, statt Verurteilen und Totschweigen. Meine Sichtweisen, Erfahrungen und Erkenntnisse. Suizid ist nicht die Lösung. Hilfe

Tabu-Thema Suizid

Ja, ich habe einen Suizidversuch unternommen. Ich war 22 Jahre alt und ich wollte sterben. 

Ich ging auf die Gleise und wartete auf den Zug, der nicht kam. Mein ungeborener Sohn rettete mich. Ich habe überlebt und ich bin zufrieden mit meinem Leben. Ich bin dankbar, dass ich lebe.

 

Heute habe ich ein Interview zum Thema Suizid gegeben. Es war  ein ruhiges und gutes Gespräch. Ich habe offen erzählt, was der Krise vorausging, was in der Krise genau geschah, was danach passierte und wie es mir heute geht. 

 

Ich bin dankbar dafür, dass Jana Hauschild mich für ihren Beitrag ausgewählt hat. Die Fachzeitung möchte einen Beitrag, in dem Fachleute und Betroffenen zu Wort kommen, veröffentlichen. Das Thema Suizid aus der Tabuzone zu holen.

 

Das kann ich nur unterstützen, denn ich bin dafür, dass endlich darüber gesprochen wird. 

 

Das Thema betrifft Menschen in absoluten Lebenskrisen, Menschen mit Depression! Das Thema muss raus in die Öffentlichkeit, damit Menschen begreifen, dass die Depression eine tödliche Krankheit ist. Es muss raus in die Öffentlichkeit, damit Suizide verhindert werden können, weil Betroffenen-Berichte zeigen, wie sie überlebt haben und das Leben heute positiv gestalten. Dass sich das Leben zum Guten wenden kann. Ich weiß es!

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JEG ER UNIK - Leben, so gut ich kann. Es ist nicht alles wie es sein soll und doch bin ich schon viele Schritte erfolgreich gegangen, habe viel erreicht und ich

JEG ER UNIK - Leben, so gut ich kann...

JEG ER UNIK - ICH BIN EINZIGARTIG

Manchmal braucht es einen Impuls, damit mir sehr klar wird, wie ich weiter gehen will. Gestern war so  ein Tag. Ich bekam zwei Impulse, gleichen Inhalts. Am Ende des Interviews von Jana Hausschild (für die Zeitschrift "Psychologie Heute"- Sprechen statt Schweigen) beantwortete ich eine Frage, gab mir selbst antworten und mein Schlusssatz war: Ich lebe so gut ich kann. Ich bemerkte, dass ich mich gerade wieder selbst überholt hatte. Als ich dann den Blogbeitrag von Markus Bock las, erkannte ich meine eigenen Gedanken wieder. Ja, ich war heute genau diese Gedankenwege gegangen.  

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Da sind sie wieder... Gedankenkreisel, Selbstvorwürfe, Abwertung... Opferrolle... Ich bin anders... Ja, anders und das ist gut so... Ich übe noch.

Da sind sie  wieder ...

Da sind sie wieder diese ...

Für Selbstverletzungen brauche ich kein spitzes Messer und keinen Hammer. Meine eigenen Gedanken verletzen mich. Ich bin noch immer mein ärgster Feind. Immer und immer wieder. Es reicht ein einfacher Satz und es geht los.

Dann kommt die Wut. Die Wut aus dem Wissen heraus, dass ich zum 1000sten mal im Opfermodus bin. Ich bin kein Opfer mehr und ich will es auch nicht sein. Ein Opfer ist hilflos und das bin ich nicht! Nicht mehr.

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Prostatakrebs. In der Warteschleife und die Gedanken laufen Amok. PSMA-PET/CT steht auf dem Terminplan.

PSMA-PET/CT - Auf der Suche nach Metastasen

 Begrifflichkeiten:

“PSMA - Prostata-spezifische Membran-Antigen wird im Gewebe des Prostatakarzinoms teilweise mehrere Zehnerpotenzen stärker als in normalem Prostatagewebe exprimiert.“  

PET - Positronen-Emissions-Tomographie wird in der Krebsmedizin eingesetzt, um Stoffwechselvorgänge im Körper sichtbar zu machen. 

CT - Computertomografie ist ein sogenanntes bildgebendes Verfahren, das auf Röntgenstrahlung basiert. Eine rotierende Röntgenröhre dreht sich dabei um den liegenden Patienten. 

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Überleben. Heute so und morgen ganz anders. Heute gerade stehen und morgen nicht aufstehen können. Der Belastungspegel ist zu hoch.

Überleben, weil aufgeben keine Option ist.

Seit der Prostatakrebs-Diagnose bin ich wieder gefangen. Ich kann mich nicht befreien. Mein Kopf geht seine eigenen Wege und meine Leistungsfähigkeit ist niedrig. Ich bin völlig unmotiviert und interessenlos. Der Tag geht irgendwie dahin. Weiter nichts.

 

Ich möchte reden und doch kann ich es nicht. Ich möchte schreiben und dann ist der Kopf leer. Ich möchte weinen und schreiben, doch keine Träne und kein Schrei ist zu finden. Angst und Wut bahnen sich ihren Weg und behindern mich. Es ist die Angst, Michael zu verlieren, dass die Operation schief geht und es ist die Wut auf alles und jeden. Auch wenn mir mein Verstand sagt, beide Gefühle dürfen sein und völlig normal, hilft mir das nicht weiter. 

Ja, ich bin auch wieder wütend auf mich selbst. Weil ich so bin wie ich bin und nicht einfach ruhig akzeptieren kann. Ich kann es doch nicht ändern, wir haben unser bestmögliches getan, damit die Operation gut verläuft und der Krebs bald vergessen sein kann.

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Leben, so gut ich kann, ohne Therapie im Strudel des Alltags. Ich überlebe. Meine Tage reihen sich aneinander ohne Sinn.

Leben so gut ich kann, im Strudel des Alltags

Die Tage ziehen dahin, ohne Sinn. Die Diagnose Prostata-Krebs hat alles auf den Kopf gestellt, nimmt mir die Sicht und die Kraft.

Ich weiß so vieles, ich habe so viele Kenntnisse und doch weiß ich nichts, kann nicht viel umsetzen, hadere mit dem Leben, mit mir selbst und der ganzen Welt. Ich weiß, ich kann es nicht ändern und doch wünschte ich mir, das Schicksal könnte ja mal an mir vorbei gehen und Menschen treffen, die es verdient haben. Aber nein, ich muss auch das noch ertragen 

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Stoppt Mobbing und Hetze. Ein Kind ist tot. Mörder bleibt Mörder, egal welcher Herkunft. Psychisch Kranke sind nicht gefährlich!

Stoppt Mobbing und Hetze.  Ein Kind ist tot.

Es kotzt mich gerade an, wie Menschen den tragischen Tod eines Kindes missbrauchen! Ja! Missbrauchen!

 

EIN KIND wurde vor den fahrenden Zug gestoßen.

 

EIN KIND verdurstet, in der elterlichen Wohnung.

 

EIN KIND hat sich das Leben genommen. 

 

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Einer dieser vielen Tage. Depression hat viele Gesichter. Depression hat viele Tage. Einer so, der andere so und wieder ein anderer ganz anders ...

Einer dieser vielen Tage

Einer dieser Tage beginnt um 3:00 Uhr früh. 

Meine Unruhe nimmt mir den Schlaf und schickt mir Gedankenwirbel.

Die Bettdecke ist schwer, wie mit Blei gefüllt.

Ich habe Mühe mich aufzusetzen, aufzustehen.

Auf meine Brust drückt ein großer Stein, macht mir das atmen schwer.

auf den Schultern lagert ein dicker Balken,

An meinen Füßen sind Bleisäcke. Jeder Schritt ist zuviel.

Mein Kopf will nicht denken,  aber auch nicht schlafen.

Es fühlt sich an, wie eine große Kaugummiblase unter der Schädeldecke.

 

Was mache ich gerade? Was will ich? Warum bin ich hier?

Ich weiß es nicht.

 

Ich bin da und doch nicht da, in dieser Welt, an diesem Tag.

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Es war doch nur ein Satz. Ein Haus im Grünen, am Ende der Welt.

Es war doch nur ein Satz ...

Ein Haus im Grünen, am Ende der Welt.

Sein Haus, sein Garten, seine Tochter, seine Enkelkinder.

Er ist hier zu Hause, kann sich niederlassen und die Zeit genießen.

Seine Seele ist frei und sein Herz lacht.

Sein Haus, sein Stolz.

 

Doch meine Seele ist krank.

Da war doch was.

 

 

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Es war doch nur ein Schrei. Es war doch nur ein Satz. Angst.

Es war doch nur ein Satz ...

Nacht, liegt über dem Haus, dem Ort, dem Land.

Nacht.

Schwer liegt mein Kopf im Kissen. 

Schlaf bringt meiner Seele Ruhe.

Ein Geräusch ...

Ein Geräusch holt mich aus dem Schlaf.

Angst jagt mein Blut durch die Adern.

Angst schlägt mir unters Schädeldach.

Angst ...

 

Die Angst sucht sich ihren Weg.

Sie hämmert im Kopf hämmert und nimmt mir das Denken.

Meine Nerven surren durch den Körper und zerren an mir.

Die Angst nimmt mir den Atem. 

Ich hole Luft, tief Luft weil ich sonst ersticke.

 

Schrei ...

 

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Es gibt Momente, die kann ich nicht erklären. Gottes Fügung, Schicksal oder Zufall??? "Jeder bewusste Besuch einer Kirche entlässt den Besucher anders, als er g

Gottes Fügung, Schicksal oder Zufall?

"Jeder bewusste Besuch einer Kirche entlässt den Besucher anders, als er gekommen ist."

 

 "Vielleicht werden Sie bei Ihrem Rundgang an der einen oder anderen Stelle länger verweilen. Dank, Bitten, Sorgen und Unruhe können Sie hier zurücklassen und Ihren Weg fortsetzen mit einem Eindruck, einem Gedanken oder einem Bild."

(Textquelle: Die Pfarrkirche St. Jodokus) 

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Meine Erfahrungen als starke Frau. Heute bin ich eine schwachstarke einzigartige Frau. Punkt.

Meine Erfahrungen als "STARKE FRAU"

Viele Jahre hindurch begleitet mich die Bezeichnung "starke Frau". Ich selbst habe mich als solche nie empfunden. Ich selbst habe mich eher als "Arsch der Nation" empfunden.

 

Das ist vorbei.

Doch meine Wunsch: "Ich will keine starke Frau mehr sein", ist immer noch präsent. "starke Frau" triggert mich bis heute. 

 

 

Hier sind meine Erfahrungen, die ich als starke Frau gesammelt habe. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit, Richtigkeit oder... Es ist einfach nur meine Erfahrungen und Erkenntnisse.

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Du bist eine starke Frau - Mein Triggersatz - Ich will keine starke Frau mehr sein! Ich will Ich sein, mehr nicht.

Du bist eine starke Frau!

Netzfund auf der Facebookseite "Soulapp - Nutze deine innere Kraft":  "Wenn sie dich als starke Frau sehen, denken sie, dass du nichts oder niemanden brauchst, du kannst alles aushalten und wirst alles überwinden, was passiert. Dass es dir nichts ausmacht, nicht angehört, betreut oder verwöhnt zu werden. Wenn sie dich als starke Frau sehen, suchen sie nur nach dir, um ihnen zu helfen, ihre Kreuze zu tragen. Sie sprechen mit dir und denken, du brauchst nicht gehört zu werden. Eine starke Frau wird nicht gefragt, ob sie müde ist, leidet oder fällt, ob sie Sorgen oder Angst hat. Das Wichtigste ist, dass sie immer da ist: ein Leuchtturm im Nebel oder ein Stein mitten im Meer. Der starken Frau wird nichts vergeben. Wenn sie die Kontrolle verliert, wird sie schwach. Wenn sie die Beherrschung verliert, wird sie hysterisch. Wenn die starke Frau eine Minute verschwindet, fällt das sofort auf, aber wenn sie dort ist, ist ihre Anwesenheit üblich. Aber die Kraft, die man jeden Tag braucht, um so eine Frau zu sein, ist für niemanden von Bedeutung. Ehre, erkenne, respektiere und danke den starken Frauen in deinem Leben, denn sie müssen auch verwöhnt, geliebt werden und das Gefühl haben, dass sie sich ausruhen können."

Quelle: http://www.soulapp.org

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Prostata-Diagnostik - Gewitter - Aus der Dunkelheit zurück in das Licht. Veränderungen sind erfolgt, die es uns Beiden leichter machen.

Prostata-Diagnostik -& Gewitter - Aus der Dunkelheit ins Licht

In meiner grauen Welt der übermächtigen Angst, wurde mein Blick geschärft. Ich sah und fühlte plötzlich genau, wo die Stelle war, an der unser Schloss fehlte.

 

Heute, sieht alle anders aus. Wir haben ein Gewitter erlebt und die darauf folgende Ruhe. "Das will ich nicht" - So will ich es nicht", waren Worte die wir BEIDE aussprachen.

Die Maske fiel und ich war sehr dankbar dafür. Es war, wie ganz sicher gewusst habe, wir wollte erst einmal BEIDE nur überleben.

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Prostata-Diagnostik:Trigger & Überforderung. Ein furchtbares Chaos im Durcheinander der Gefühle, Gedanken, Ängste ... - Die Depression erhält Macht.

Prostata-Diagnostik & Depression: Trigger & Überforderung

Vorwort: 

Das Foto-Farbspiel bringt eine Überraschung. Mit der Reduzierung der Farben, ohne das warme Licht, verschäft sich die Sicht im Focus. So stellt es genau meine Situation dar, die ich erlebte und noch erlebe, in der Prostata-Diagnostik. Ich fühle, sehe und denke sehr verschärft, auch begrenzt bzw. auch überfordert.

2 GedankenSplitter beschreiben, was diese wunderbare Foto in mir auslöst - siehe Link unten.

 

Wir waren BEIDE überfordert

 Wir waren BEIDE mit der Situation völlig überfordert. Nein, auf Krankheit, Krebs oder so etwas waren wir überhaupt nicht eingestellt.

 

Mir ist sehr bewusst und klar, dass es auch für Michael ein harter Schlag war. Er und krank, nein, das konnte nicht sein. Das war nicht sein Lebensplan. Er, der starke Löwe. Er war der Beschützer und Beschützer werden nicht krank.  Er war, der ruhige starke Löwe. Ihn konnte nichts umhauen und aus der Ruhe bringen. Er trug seine Maske, um mich zu schützen, um sich selbst zu schützen. Er handelte in seinen in seiner geprägten Glaubenssätzen/Verhaltensmustern, auch wenn er es längst besser wusste. Doch er war, verständlicher Weise, gerade nicht anders Handlungsfähig. Doch ich fühlte, spürte und sah trotzdem oder gerade deshalb, seine Anspannung und innere Unruhe. Ich verlor meinen Halt.  

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GedankenSplitter: Foto- Farbspiel verschärft den Focus. Ohne die warme Farbe, nur in schwarz-weiß Tönen verschärft es den Focus auf Schloss und Kette. Ohne Farb

Farbenspiel - Schwarz-weiß verschärft den Focus

Bei diesem Foto (oben) habe ich sofort gewusst, dass es perfekt für diesen Blog ist. Als ich dafür die Farbe aus dem Foto nahm, war ich völlig überrascht. Nun zeigt es noch deutlicher, wie es mir gerade ergangen ist und ergeht.

 

Im Farbenlicht schon, erkenne ich die Focusausrichtung auf die Kette mit dem Schloss und es hatte seine Wirkung auf mich, tief im Herzen. Als ich aber die Farbe heraus nahm, um so meine derzeitige Lebenssituation darzustellen, passierte etwas. Die Focusausrichtung - Schloss und Kette - wurde verschärft. Jetzt waren Beide sehr scharf zu erkennen. 

 

 

Genauso ist es mir ergangen. Ich glaube durch das fehlende Licht in meinem Leben mit der Depression, meinen traumatischen Erlebnissen und meinem Wissen dazu, erlebe und fühle ich sehr verschärft und heftig. Mit meinen Therapie-Erkenntnissen hat sich mein Focus sehr verschärft. Ich fühle und sehe, was meine Grenzen überschreitet, was ich so wie es ist nicht mehr ertragen kann. Trigger machen das Ganze noch übermächtiger, als es ist.

Ich begreife gerade sehr hart, dass ich Verantwortung für mich übernehmen muss:

  • Dinge klar aus- und anzusprechen,
  • klare Entscheidungen treffen muss
  • auch Veränderungen einfordern muss.

Die Zeit der Prostatadiagnostik, ist also auch die Zeit oder Chance Veränderungen anzugehen und zu verändern, für ein gemeinsames Miteinander im "Alter". Ich bin sehr dankbar, für die Chance die ich habe, für die Zeit zur Veränderung die ich habe, für ein noch tieferes und ehrlicheres Miteinander in den vielen kommenden Jahren.

Gedankensplitter - Ein Foto lässt meine Seele sprechen und positive Gedanken fließen. Es ist nur ein Foto. Für mich, ein ganz besonderes Foto.

Das kleine Schloss, am starken Seil

Ein Foto, dass nur erahnen lässt, wo es gemacht wurde. Es strahlt so wunderbar einen Glücksmoment am Meer, für mich aus. Es gibt meiner Sehnsucht Raum. Schickt Gedanken, Erkenntnisse und Erinnerungen auf die Reise. Gibt meinem Leben, mit der Depression, ein Gesicht und zeigt meine Grenzen, aber auch meinen Halt. Fungiert als SKILL.

 

Da hängt ein Schloss, an einem Stahlseil. Längst hat die Natur, Wasser, Wind, Regen und Sonne an seiner Schönheit gearbeitet. Die dicke Kette trägt es. Es stört sie nicht, dass es alt und unansehnlicher wird, Farbe und Botschaft kaum noch zu erkennen sind. Das Schloss war ein Ausdruck der Liebe, von Menschen. Ein Ausdruck der Liebe zueinander und zu diesem wunderbaren Ort, an dem sie ihr Liebes-Schloss hängten. Es ist von Bestand, auch wenn es rostet.

 

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Mein Leben mit der Depression. Wenn eine Krebsdiagnose dazwischen funkt, Ängste, Selbstüberforderung und Trigger - Grenzerfahrung ist auch Chance.

Prostatakrebs - Diagnose ist auch Chance

Ich lebe mit Depression/PTBS, dass macht mich anders, aber nicht schlechter als andere Menschen. Doch ich habe ein Handicap, dass mich akuter denken, fühlen und handeln lässt, wenn z.B. die Diagnose Prostatakrebs,  bei meinem besten Ehemann der Welt, gestellt wird. 

 

ACHTUNG! Bitte, es ist kein Wort als Vorwurf geschrieben oder an eine Person gerichtet. Es geht mir nur darum aufzuzeigen, in welchem Dilemma ich mich (andere Betroffene) befinde.  

 

Ich lebe mit den Diagnosen schwere Depression, Angststörung, dissoziative Störung und PTBS. Ich bin weit gekommen, auf meinem Weg in der Therapie. Mir geht es besser, als vor Jahren und auch besser als vor einem Jahr. Dafür habe ich hart gekämpft, in drei Monaten Traumaklinik. Ich lerne gerade ohne Psychotherapie zu leben, obwohl ich weit davon entfernt bin gesund zu sein. 

KRACH!

 

Da schlägt die Diagnose Prostatakrebs auf mich-uns ein.

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Prostata - MRT-Befunde geben Antworten und Handlungsbedarf vor. Kassenpatient oder Privatpatient entscheiden über das Leben danach.

Prostata-MRT-Befunde geben Antworten & Handlungsbedarf

Es ist raus. Das Prosta-MRT hat positive Befunde erbracht. Es wurden 3 Karzinome gefunden. 

 

Alle Karzinome sind klein und durch die vorangegangenen Zufälle (Arztwechsel, großes Blutbild, Alternativnachfragen auf Google) sind sie frühzeitig entdeckt worden.

 

Frühzeitig genug, sodass noch KEINE Streuung erfolgt ist, die Größe überschaubar ist und weniger invasive Maßnahmen folgen können. 

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Besonderer Augenblick. Zufall? Glück? Schicksal?

Ein besonderer Augenblick

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Prostata-MTR in Berlin. Meine Entscheidung: Ich begleite meinen Mann nicht nach Berlin zum MRT. Wir sind im Herzen verbunden.

Ich begleite meinen Mann nicht zum MRT

Nun sitze ich allein zu Hause. Ja, allein zu Hause!

 

Ich habe meine Entscheidung hin und her gedreht, verworfen und wieder hervor geholt. Es war ein hartes Ringen zwischen meinem Verstand und meinem Herzen.

 

Ich begleite meinen besten Ehemann der Welt, NICHT zum MRT nach Berlin.

 

Ich kann es nicht. Ich kann dafür sorgen, dass es ihm so gut wie möglich geht, bei seiner Diagnostik.

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Leben ohne Therapie. Wohin mit all dem was in mir tobt? Wenn es akut ist, dann... Was soll das heißen? Ich verstehe es nicht.

Leben sie! Leben sie ohne Therapie!

Das Foto zeigt gerade sehr deutlich, wie es mir geht. Aus einem Herz-Stein, ist durch meine Bearbeitung mit Wirbel ein Fuss geworden. Ein Zeichen! Meine Füße wissen gerade nicht, wohin sie gehen sollen, weil der Kopf nicht weiß wohin.

 

Leben sie! Leben sie ohne Therapie! Sie können das!

Abschiedsworte meiner Therapeuten am Ende meines stationären Trauma-Klinikaufenthaltes.

Abschiedsworte meiner ambulanten Traumatherapeutin, aus dieser Klinik, in der letzten Therapiestunde.

  • Auch wenn genau diese Therapeuten mir sehr oft spiegelten, dass ich wertvolle und wichtige Erkenntnisse hatte und ausgesprochen habe.
  • Auch wenn ich inzwischen sehr viel Wissen habe.
  • Auch wenn ich wohl überdurchschnittlich war oder bin.
  • Ich bin NICHT Gesund
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Meine letzte ambulante Traumatherapie-Stunde. Ein Wegabschnitt über 3 Jahre ist nun zu ende. Ich habe keine Wahl. Meine Zweifel bleiben.

Meine letzte ambulante Traumatherapie-Stunde

Heute war meine letzte Traumatherapie-Stunde.

Begonnen hatte mein Weg der Traumatherapie, mit dem Wechsel des Psychiaters Ende 2015. Meine jetzige Psychiaterin hat 2016 die Diagnose PTBS hinzugefügt. In der Verhaltenstherapie fühlte ich mich nicht mehr wohl. Ich entschloss mich daher für einen ersten stationären Aufenthalt in der Traumaklinik hier in Dresden, was meine Psychiaterin sofort förderte. 

Nun habe ich 2 x 12 Wochen stationäre Traumatherapie gemeistert und die 2  Jahre dazwischen ambulante Traumatherapie bewältigt. Mit meinem letzten Aufenthalt (Nov.2018-März2019), kam die Entscheidung meiner dort behandelnden Therapeuten, der Klinikleitung und meiner ambulanten Therapeutin (die in der Klinik arbeitet) meine Traumatherapie, nein jede Therapie zu beenden. Jetzt sollte ich all mein Wissen in die eigene Verantwortung übernehmen und umsetzen und ohne jegliche Therapie leben. Bis heute, wurden meine letzten bewilligten ambulanten Therapiestunden geleistet. Meine Therapie wurde "ausgeschlichen".

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Wenn die Sehnsucht größer als die Angst ist ... Ein langer Weg der Therapie ist zu Ende. Abschied nehmen von meiner Traumatherapeutin.

Abschied nehmen. Meine Trauma-Therapie ist beendet

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In der Hölle der Angst, dich zu verlieren. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Unsere Liebe trägt uns.

Meine Gefühle im Angststrudel

Eine negative Diagnose bricht Welten der Erinnerungen auf. Es vereinen sich in mir, große Angst, Hilflosigkeit, (Erwartungen), Erfahrungen diesseits und jenseits, Scham, Selbstvorwürfe, Gedankenstrudel, Mitgefühl und die harte Sicht auf die Endlichkeit des Lebens. 

 

Endlich, kann ich schreiben und schon ist von Erwartungen die Rede. Jeder Mensch ist anders. Jeder Mensch geht anders mit Krankheiten um, einer offen und ein anderer zieht sich zurück. Andere setzen eine Maske auf, die den wahren Menschen nicht zeigt, glauben sie.

 

NEIN! Nein, hier geht es nicht um Erwartungen oder Vorwürfe. Hier geht es um meine Gedankenstrudel, nicht mehr und nicht weniger. Es ist meine Art der Verarbeitung, um nicht verrückt zu werden.

 

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Angst und Schweigen. Ein zu hoher PSA-Wert jagt mich. Wenn sich reale Angst und Angst aus der Vergangenheit finden. Angst vor dem was kommt. Was kommen könnte.

Angst & Schweigen - eine Diagnose jagt mich

Nach der Traumaklinik wollte ich für mich sorgen. Also wurden Arzttermine gemacht, zur Kontrolle. Zu unserem Hausarzt wollte ich nicht mehr, da er kaum zuhörte, alles sofort in die Psychoecke schob und selbst ein Blutbild zur Kontrolle nur ungern machte. Ein großes Vorsorge Blutbild wurde nie gemacht. Micha und ich waren uns einig, ein neuen Hausarzt suchen. Gesagt getan.

Das erste was unsere neue Hausärztin machte, Fragen stellen, Befunde anfordern und ein großes Blut- und Urin- Bild. Das Ergebnis der Blutuntersuchung bei Michael erschreckte uns beide heftigst.

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ANGST-Ein Gespenst, dass mir die Freude nimmt. Angst, die ich nicht bewältigen kann. Angst, die ich massiv wegdrücke, damit ich nicht verrückt werde.

ANGST - Ein Gespenst, dass mir die Freude nimmt.

Mit der Traumakonfrontation in der Klinik kam eine neue Angst in mein Leben. Angst, die ich nicht zuordnen kann. Ich habe sehr große Schwierigkeiten Menschen hinter mir zu ertragen. Es macht mich verrückt. Ich habe das Gefühl, sie sind direkt hinter mir und erdrücken mich. Diese Gefühl tritt nicht beständig auf, auch nicht an jedem Ort oder nur dann, wenn viele Menschen um mich herum sind. Es tritt sehr oft genau dann auf, wenn hinter mir überhaupt niemand ist. Ob an einem menschenleeren Strand, auf der Straße oder im Gebäude, ja selbst in der Wohnung.

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Depression-Wenn die Wut, auf mich selbst, mich jagt.

Wenn die Wut, auf mich selbst, mich jagt

Wenn die Wut auf mich selbst, mich jagt. Worte für meine Freundinnen.

 

Liebe Anja, liebe Karim, liebe Heike (ich), liebe ....

An dieser Stelle muss ich mit euch mal ganz deutlich reden, weil ich so sehr mag. Es ist wundervoll, dass du dich so gut selbst beschreiben kannst und es hier in der Gruppe heraus lässt. Das ist gut und wichtig. Jede Wut, jeder Ärger und jede Angst muss raus. Dafür werde ich nun eine Wutecke (in meiner Facebookgruppe "Ein Boot auf dem Meer") anlegen, wo sich jeder auslassen kann, damit es leichter wird.

 

Zurück zu euch und mir. Es macht überhaupt keinen Sinn, so auf mir selbst rumzuhacken und mich selbst so klein zu machen! Veränderung? Will ich es wirklich? Wenn ja, warum hopse ich dann weiterhin fröhlich auf allen Hochzeiten? So geht es nicht.

 

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Wenn die Sehnsucht größer ist, als die Angst, wird der Mut geboren ... ! Brief an mich. Heike kennt Frau Pfennig sehr gut. Mutmacher

Brief an MICH! Mutmacher!

Liebe Frau Pfennig,

gestern war deine vorletzte Therapiestunde. Endlich konntest du deine Gedanken und Fragen los werden, die du in den vergangenen vier Wochen angesammelt hattest.

 

Ehrlich, war es wirklich notwendig? 

 

Hast du auf deine Fragen Antworten erhalten? Hat die Therapeutin dir gesagt, was gut war? Hat sie deine Gedanken und Ängste verstanden? 

Nein! Hat sie nicht.

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Muttertag - Wenn überall Mutterliebe gewürdigt wird und mein Herz trauert und zweifelt

Muttertag, wenn Stolz & Schmerz sich die Hand geben

Muttertag ist ein Tag, an dem sich alle Geschäfte die Hände reiben, die Medien sich gegenseitig übertreffen und all überall dankbar der Mütter gedacht wird und ihrer Leistung gewürdigt wird.

 

Muttertag, ein Medienspecktakel ohne Gleichen, ich kann mich nicht entziehen. Doch was ist es für ein Tag, wenn er mir Trauer in meinem Herzen bringt, soviel Trauer, dass der Stolz auf meinen Sohn nur wenig ausrichten kann.

 

Ich bin Mutter. Mutter in Trauer (Sternenkind), Mutter im Stolz auf meinen Sohn und Mutter einer Tochter, die jeden Kontakt ablehnt.

Ich bin Mutter. Ich habe mich für alle drei Kinder bewusst entschieden. Ich habe sie geboren, ihnen das Leben geschenkt. Ich habe sie umsorgt, ihnen laufen gelernt, die Welt gezeigt, ihre Sorgen und Nöte geteilt, ihre Wehwehchen geheilt und wenn sie krank waren mit ihnen gelitten.

 

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Leben wie es mir gefällt ... oder immer wieder die alten Fehler, immer wieder die alten Lebensweisen oder immer und immer lernen so zu leben wie es mir gut tut!

Leben wir es mir gefällt ...

Leben wie es mir gefällt ..., das ist keine leichte Übung. Wenn es mir gefällt, wenn ich mich gerade richtig frei fühle, wenn ich mich gerade richtig gut und aktiv fühle, ja dann ...

"Hören sie auf, wenn es am Schönsten ist", spricht meine Therapeutin. Ich habe ihre Worte deutlich im Ohr. Jetzt! Jetzt, wo es wieder einmal zu spät ist. Wo ich wieder einmal jede Vernunft vergessen habe. Jetzt, wo der Körper streikt und der Kopf seinen Chaos verbreitet. Beide zusammen mich lähmen und mir das Leben nicht gefällt.

 

Ich denke, es geht vielen anderen Betroffenen auch so. Wenn es mir schon mal gut geht, dann will ich alles und noch mehr. Vergessen sind die kleinen Schritte, die Ruhepausen oder die Begrenzung der Zeit. Vergessen sind meine Einschränkungen und vor allem der achtsame Umgang mit mir selbst, um so zu erkennen, wann es zu viel wird. 

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Leben, wie es mir gefällt. Oder wenn Jugendweihe ist und sich alles falsch anfühlt. Chaos im Kopf mich beherrscht, mir die Kraft und die Freude raubt.

Ich und die Jugendweihe der Enkeltochter

Jugendweihe, eine festliche Veranstaltung, ein Höhepunkt im Leben unserer Kinder. Mit 14 Jahren werden die Kinder mit der Jugendweihe in den Kreis der Erwachsenen aufgenommen. Schon zu meiner Jugendzeit, war es eine Veranstaltung zu der ich mich "verkleiden" musste. Nun ist die Zeit der Enkel angebrochen und ich dachte es würde mich nicht weiter stören. Wochen zuvor war ich sicher, was ich anziehen würde und hatte die Hoffnung auch bei den Vorbereitungen ein wenig helfen zu können. Ich hatte ja in der Klinik genug Selbstvertrauen getankt.

 

Doch wo war das Selbstvertrauen hin? Wenige Tage vor der Jugendweihe brach der Kopfchaos aus. Nichts war mehr klar. Nichts wollte mehr richtig sein, sich richtig anfühlen. Nur noch Zweifel im Kopf. Dazu kam noch, dass ich mich in den Urlaubstagen auf Rügen fürchterlich übernommen hatte, was mir mein Körper nicht verzieh und er mich abstrafte. Hilfe, was sollte das nur werden?

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Traumabewältigung mit IRRT - Meine Entscheidung - Mein Weg - Was verändert sich durch die Traumakonfrontation? Meine Sichtweisen - Meine Erfahrungen

Traumabewältigung mit IRRT

Mein traumatisches Ereignis liegt über 30 Jahre zurück. Es hat mich über die vielen Jahre begleitet. Mich begleiteten die Bilder der Todesnacht meines Kindes. Wie in einem Farbfilm war ich immer wieder in genau der Situation. Ich konnte es fühlen, riechen, sehen bis ins Detail. Die Träume kamen regelmäßig, aber auch bei Beerdigungen waren sie präsent. In diesen Träumen und Bildern, kam der Täter (Vater des Kindes), der diese Nacht und das Ereignis ansich noch schlimmer machte, nicht vor. Ihn hatte ich ausgeblendet und doch war er stets da.

Daneben jagten mich Träume, in denen ich in einem Wald herum irrte und den Weg nicht fand. Es sind unscharfe Bilder, sehr verzerrte und neblige Bilder von Bäumen und Wegen. Ich mitten drin. Manchmal passierte diese Suche auch in einer Stadt (zwischen Häusern und Straßen, die ich nicht zuordnen kann) oder auch nur in einem Haus mit vielen Zimmern, Treppen und Türen. Ich habe wahnsinnige Angst, fühle mich hilflos und ausgesetzt. Ich irre herum, hierhin, dorthin und anderswo. Völlig kaputt und kraftlos wache ich dann morgens auf. Es dauert eine Weile bis ich die Bilder verliere und registrieren kann, es ist alles OK.

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Leben wie es mir gefällt ... Das Leben unter der Käseglocke "Klinik" ist anders. Das Leben draußen ist anders. Anders. Leben. Was bleibt? Das Leben, wie es ist.

Leben wie es mir gefällt ...

Leben wie es mir gefällt ... Einfach gesagt und schwer getan. 6 Wochen nach der Klinik geht es mir noch immer gut, besser als vorher.

Doch leben wie es mir gefällt? 

 

Mein Leben ist anders. Ich gebe dem Tag mein Bestes. Es gibt solche und solche Tage, meine Symptome sind wieder da, neue hinzugekommen und ich übe einige meiner Dinge (Handwerkszeug) die ich in der Klinik gelernt habe. Es gelingt mal so und mal so. Ja, ich bin aktiv.

Aber leben wie es mir gefällt?

 

Mein Leben ist anders. Klinik ist anders. Draußen ist anders.

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Wenn das Monster keine Ruhe gibt, es wieder Macht bekommt. 3. IRRT im Trauma. Monster ansehen und töten, auch wenn es hart ist.

Wenn das Monster wieder Macht bekommt

Mein Aufenthalt in der Klinik ist nun 6 Wochen her. Das Leben ist anders. Mein Leben außerhalb der Klinik ist anders. Keine Käseglocke ist vorhanden. Ganz normale Anforderungen im Alltag, Nachrichten und Aktivitäten bestimmen wieder mein Leben. Auch wenn ich noch stärker auf mich selbst achte, Grenzen beachte und einhalte, ist es doch eine anderes Leben. Ungebremst, ja auch ungewohnt dröhnt das Leben auf mich ein. Meine Symptome sind wieder da. Ich bin erhöht Schreckhaft und schreie auch wieder laut. Ich habe gute und andere Tage, träume sehr häßlich, habe Einschlafschwierigkeiten, Schweißattacken und vor allem die neuen komischen Attacken (Magen, Kreislauf) machen mich unruhig. Meine Beine werden wieder aktiver und die Anspannung nimmt zu. Meine Wut ist immer noch da und stört meinen Alltag, weil ich gegen alles und jeden wütend bin, obwohl ich weiß sie gehört an eine bestimmte Stelle.

In den letzten 3 Wochen bemerke ich intensiv, dass mein Monster immer stärker wird. Es greift wieder nach Macht und wird stärker. Es stört meine Erinnerungen und schickt mir unbändige Wut, die wiederum Kraft kostet, welche mir für wirkliches Leben fehlt. Es gibt nur einen Weg. Ein neues IRRT.

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Verbockt! Die Chance Markus endlich persönlich kennenzulernen, hier in Dresden. Ich habe es geschafft. Ich war dort und habe ihn live erleben können.

Verbockt - Markus Bock in Dresden

Zum 2. mal war Markus Bock, vom Dresdner Bündnis gegen Depression e.V., eingeladen. Ein Leseabend im Festsaal des Marcolini-Palais, dem einzig erhaltenen Barocksaal der Ära Brühl in Dresden. Die illusionistische Wandmalerei des Raumes wird 1745 Stefano Torelli zugeschrieben. Im Palais wohnte 1813 Napoleon. Ganz sicher hielt er sich auch im Saal auf.

 

Einen Tag vorher begann mein Kopf selbstverständlich mit seinem Gedankenkarussell. Das schaffst du nicht ... Früh am Tag, war mir schlecht, mein Körper versagte den Dienst ... Ich gab nicht auf. Michael, änderte seinen Tagesplan, um mich zum Palais zu bringen. Damit war eindeutig eine Entscheidung gefallen. Ich würde dorthin gehen, auch wenn meine Psyche noch anderer Meinung war. Die letzte Entscheidung dazu, würde ich am Nachmittag treffen. 

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Mein Erfahrungsschatz - Schlaue Merksätze aus meinem Kopf. Ich weiß, sie weisen mir den Weg. Ich vertraue mir.

Mein Erfahrungsschatz - Schlaue Sätze aus meinem Kopf

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Du bist meine Freundin. Du bist es mir wert. Du bist es wert DEIN Leben zu leben, DICH selbst zu finden, zu lieben und zu achten.

Du bist es mir WERT! Ich mache mir Sorgen um DICH!

Liebe ...,

Wir kennen uns schon lange. Wir haben schnell bemerkt, dass wir in vielen Dingen genauso ticken und denken. Werte, Erfahrungen, Grundsätze, Familie, Arbeitsengagement und unsere Ausreden/Gründe sind sich sehr ähnlich. Du hast ein riesengroßes Herz. Das schlägt für andere, nicht aber für dich selbst. Du wirbelst und kämpfst, mit voller Kraft auf vielen Hochzeiten des Lebens. Immer wieder gibt es Nackenschläge und Selbstverständlichkeiten, die dich schlagen und jagen.

 

Wie ähnlich wir uns sind, fällt uns Beiden immer wieder auf. Du erinnerst dich genau daran, wie ich einmal war, wie ich gekämpft habe und wie ich verloren habe. Du siehst leider nicht, dass du auf genau dem selben Weg bist. Ich habe große Angst um dich. Genau deshalb!

 

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Neuer Glaubenssatz. Wenn ich schlau wäre, dann ... ? Wenn ich Selbstvertrauen hätte, dann ... ?

Wenn ich schlau wäre, dann ... ?

Glaubenssätze behindern mich. Glaubenssätze, sind automatisierte Gedankenabläufe, die automatisierte Handlungs- und Verhaltensweisen bewirken. Sie zu erkennen, sie wahrzunehmen ist ein erster wichtiger Schritt, hin zur Veränderung. Weiter geht es, zu erkennen woher diese kommen, wozu sie notwendig waren und ob sie im JETZT noch sinnvoll sind. Zeigen meine Glaubenssätze wirklich, den Menschen der ich bin oder zeigen sie mir den Menschen, den andere geprägt habe, andere so haben wollten? 

Ich bin alt geworden, aber nicht alt genug diese alten dummen Glaubenssätze zu verändern. Sie aus meinem Kopf zu verbannen. Dahin wo sie hingehören. In die Vergangenheit.

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TRIGGER, Behindert, Depri, Opfer …, missbrauchte Begriffe im Lebensalltag

Trigger, Behindert, Opfer, Depri ..., missbrauchte Begriffe

Heute habe ich einen Beitrag gelesen, der mir aus dem Herzen spricht, von Yannick von Eisenhart Rothe zum Thema „Trigger“.

 

Ich bin immer wieder betroffen darüber, wie Begriffe aus der Psychologie, im täglichen Sprachgebrauch angewendet und missbraucht werden. Ungeachtet dessen, dass diese Begriffe keine Spaßfunktion haben. Auch wenn ich mich dagegen wehre, in dem ich sage: ich kann darüber gerade nicht lachen, bleibe ich unverstanden.

 

Es ärgert mich wenn Begriffe wie: Depressiv, Depri, Opfer, Behindert oder eben nun triggert, ohne Verstand benutzt werden. “Stell dich nicht so an …, Gehst du in den Keller zum lachen …,“ sind nur zwei Antworten, die ich sehr oft als Gegenreaktion erhalte.

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Depression-Wenn die Seele schreit und ICH es nicht mehr hören will

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Depression – nichts ist mehr wie es war.

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Du immer, mit deiner Therapie ...

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Zehn Minuten für mein ICH - Ein Selbstfürsorge-Rezept

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Irischer Segen aus dem Jahr 1692

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Mein Leben mit der Depression – Nebelgrau oder doch Nebelbunt

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Risperidon (Risperidal) ein Medikament was gibt und nimmt.

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Stigmatisierung der Depression ist laut und hart. Sie hilft nicht. Sie lässt uns die Krankheit viel zu lange ignorieren.

„Ich kann nicht verstehen, wie sich jemand so runterziehen kann und den Tod wählt."

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